Wenn der Nachbar weiß was im Kühlschrank ist…

… hat er nicht unbedingt die Wohnung betreten.

Es könnte auch an RFID-Chips liegen, welche in Zukunft möglicherweise an vielen Lebensmitteln zu finden sein werden.
Mit der richtigen Technik könnte der Nachbar oder jemand in der Fußgängerzone herausbekommen, was in der Einkaufstüte ist. Es gibt jedenfalls Lesegeräte, welche bis zu 100 m Reichweite haben.

Wiegen die Vorteile die Nachteile auf? Ist schwer zu sagen. Aus Datenschutz ist so eine Überwachungsmöglichkeit auf jeden Fall zu hinterfragen. Zumal es bei sinkender Größe schwieriger wird die Chips zu entdecken und zu deaktivieren.

Man stelle sich folgendes Zukunftsszenario vor. An der Kasse wird das RFID-Chip-Lebensmittel mit Karte bezahlt. Beides registriert der Computer. Mit der Kartenzahlung hat man zeitgleich der kompletten Datenweitergabe zu gestimmt. Da der Datenschutz geändert wurde durch eine der Wirtschaft sehr offene Partei ist dies durch ein zukünftiges Bundesdatenschutzgesetz erlaubt.
Beinahe zeitgleich mit dem Kauf wird die Druckmaschine für persönliche Werbung angeschmissen und nur kurze Zeit später hat man personalisierte Werbung im Briefkasten.
Und das ist die harmlose Variante. Wer weiß was Kriminellen einfällt.

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