Bestellinfo Kompass 2014.2

Piratenzeitung KOMPASS 2014.2

mit dem Schwerpunktthema Kommunalpolitik

Piraten wirken … vor Ort!

Dieser Kompass erscheint ca. 5.5.2014 und kann ab sofort vorbestellt werden: ideal für eure Infostände im Kommunalwahlkampf, Stammtische oder für Interessenten an eurer Ratsarbeit, wenn ihr schon “drin” seid.

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Open Source für alle: Erklärvideo im Lego-Style

Hast du dich jemals gefragt: Was ist Open Source? Und was Skateboarding und Hausbau damit zu tun hat?

Bitblueprint.com hat ein Stop-Motion-Video gemacht, als Versuch, das jedermann zu erklären. Das Video selbst ist offen für alle zu nutzen, zu verändern und zu teilen.

CC BY-SA http://www.bitblueprint.com

 

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+++ Piratenpartei: Es braucht eine Friedensbewegung 2.0 +++

Angesichts des Bedrohungsszenarios, das Europa, USA und Russland derzeit im Kampf um die Zukunft der Ukraine erzeugen, ruft die Piratenpartei Deutschland bundesweit zur Teilnahme an Ostermarsch-Aktionen auf, um ein Zeichen für den Frieden und die internationale Zusammenarbeit zu setzen.

THORSTEN-WIRTH-FOTO-TOBIAS-M-ECKRICH-CC-BY-3-0

THORSTEN-WIRTH-FOTO-TOBIAS-M-ECKRICH-CC-BY-3-0

»Jeden, der jetzt Angst hat, ein neuer Krieg könnte über uns hereinbrechen, rufe ich dazu auf, auf die Straße zu gehen.

Nach fast 70 Jahren Frieden sind wir an einem Punkt angelangt, an dem wir deutlich machen müssen, dass wir nicht dazu bereit sind, dieses großartige Geschenk an die Menschheit einfachen Machtinteressen zu opfern.

Wir müssen ein Zeichen setzen! Wir brauchen eine Friedensbewegung 2.0. Und deshalb rufe ich alle  – mit und ohne Konfession  – dazu auf, sich an den Ostermärschen zu beteiligen«, erklärt Thorsten Wirth, Bundesvorsitzender der Piratenpartei Deutschland.

 

 

Ostermarschaktionen finden vom 17. bis zum 21. April deutschlandweit an vielen Orten statt 

Thomas-Küppers-Foto-Tobias-M-Eckrich.jpg 8. September 2013

Thomas-Küppers-Foto-Tobias-M-Eckrich.jpg
8. September 2013

[1]. Thomas Küppers, Beauftragter für Sozialpolitik der Piratenpartei Deutschland, hat einen persönlichen Beitrag zum Thema auf der Website der Piraten veröffentlicht [2].

 

 

 

 

 

 

 

[1] Termine der Ostermarschaktionen 2014: http://bewegung.taz.de/aktionen/ostermaersche2014/beschreibung

[2] https://www.piratenpartei.de/2014/04/16/wir-brauchen-eine-friedensbewegung-2-0-jetzt/

 

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Petitionen an den Bundestag

Internet – Kennzeichnung von Schleichwerbung bzw. Product Placement bei Online-Videos
Kommentar:

Mitzeichnung, auch wenn die Umsetzung nur fürs Internet mir zu wenig ist. In vielen Printmedien ist die Werbung inzwischen teils nur schwer von Artikeln zu unterscheiden. Meist wird zwar irgendwo das Wörtchen Anzeige eingefügt, was meiner Sicht aber viel zu unscheinbar erfolgt.

Ärzte – Facharzttermin innerhalb von vier Wochen

Urheberrecht – Unentgeltliche Filmvorführungen (Mitschnitte) im Klassenverband
Kommentar:

Ganz klar Mitzeichnung
Bei den zu zahlenden Gebühren oder besser gesagt der Rundfunksteuer geht es an erster Stelle um die Finanzierung einer unnötig aufgeblähten Verwaltung.

Wenn man sich als Autor solche Sachen, wie mit Frau Katzenberger ausdenkt heißt dies für mich, dass auch die Autoren komplett überbezahlt sind, für den Schrott den sie abliefern. Im ÖRR laufen schon seit Jahren massive uninnovative Fehlleistungen in der tausendesten Krimi- oder Arztvariante.

Bildungseinrichtungen sollten zu Bildungszwecken komplett vom Urheberrecht ausgenommen werden. Bildung ist wichtig und gerade da sollte nicht abkassiert werden dürfen. Egal an welcher Stelle. Das Geld könnte man besser in mehr Lehrer oder eine bessere Ausbildung investieren. Zudem führt der frühzeitige Kontakt zu mehr Konsum in späteren Jahren. Im Endeffekt wird also der Verzicht an der einen Stellen mit Konsum an der anderen begünstigt.

Zudem sind derzeit die Rundfunksteuer und andere Kulturabgaben teilweise durch den Staat finanziert.

Verjährung nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch – Verlängerung der Verjährungsfristen

Straßenverkehrsordnung – Nutzung des Standstreifens zur Bildung einer Rettungsgasse

Steuerrecht – Finanzierung eines Fonds zur Suchtprävention

Parteienfinanzierung – Strengere Regeln bei der Offenlegung von Parteispenden

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Oh, ganz schön viele Leute hier, die was zu verbergen haben! / StopWatchingUS Rede Fotios Amanatides

Bilder von der Demo #stopwatchingus Köln (Fotos CC Zero stm)

Bilder von der Demo #stopwatchingus Köln (Fotos CC Zero stm)

 

Gut, dass ihr da seid!

 

Liebe Internetnutzende, liebe Telefonierende, liebe Telefaxbenutzende, liebe Flugreisende, liebe Leute mit Pässen, Personalausweisen, Führerscheinen, Bustickets, Krankenkassenkarten, Bank- und Kreditkarten.

Liebe Überwachte!

Ihr habt nicht nur Computer, Handies und E-Mail-Accounts, Eure Daten, das was ihr tut, ist da draußen im Netz und das ist gut so. Es ist die Welt in der wir leben. Die Daten sind Teil von uns. Wir sind unsere Daten, unsere Daten sind wir selbst. Wir verschicken unsere Daten jetzt, wie wir seit Jahrhunderten Briefe verschickt haben. Die Server, auf denen sie liegen mieten wir, so wie wir es gewohnt sind, Wohnungen zu mieten. Aber wir haben erfahren, dass unsere Daten nicht sicher sind. Dabei, ist es für unsere Briefe und Wohnungen im Grundgesetz festgeschrieben.

 

Edward Snowden hat aufgedeckt, dass alle diese Daten, die über das Internet verschickt werden, vor Ausspähung und Speicherung durch die Geheimdienste dieser Welt nicht sicher sind.

Danke, Edward Snowden!

Wir haben erfahren, dass Deutschland der am stärksten überwachte Staat in Europa ist. Das ist ungeheuerlich und das dürfen wir nicht akzeptieren. Aber die, die das alles ändern können sind nur wir selbst.

Denn, was können wir von Leuten erwarten die, 30 Jahre nach der ersten E-Mail in Deutschland, immer noch von Neuland sprechen?

Wir müssen den Anfang machen und das ändern.

Viele Menschen haben das Gefühl haben, sie können nichts tun. Sie finden sich damit ab und argumentieren in ihrer Ohnmacht “Ich habe ja nichts zu verbergen.”

“Ich habe ja nichts zu verbergen” ist aber der erste Schritt zu einem kollektivem Stockholm-Syndrom.

Wer nix zu verbergen hat, braucht auch keine Hose!!!

Wir wollen nicht, dass Menschen ihr Verhalten ändern, weil ihnen jemand vierundzwanzig Stunden über die Schulter schaut. Was heute noch erlaubt, ist morgen schon verboten, und plötzlich bist du kriminell.

Wenn die Regeln sich ändern, willst Du nicht der sein, über den schon Daten-Akten angelegt sind.

Alle Menschen, haben Dinge, die sie nur im engsten Kreis oder gar nicht teilen wollen.

Privatsphäre ist ein Menschenrecht.

Permanente Überwachung führt unweigerlich zu gesellschaftlicher Starre und Stillstand. Das müssen wir verhindern.

Unsere Volksvertreter sind verpflichtet  unsere Rechte zu verteidigen.

Wir brauchen Transparenz: Die Überwachungspraktiken müssen vollständig und öffentlich aufgearbeitet werden!

Alle Technologien und Gesetze zur Massenüberwachung müssen auf ihre Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz geprüft werden.

Jede Form einer Vorratsdatenspeicherung lehnen wir ab.

Deutschland muss sich für eine Ächtung von Massenüberwachung einsetzen.

Wir wollen internationale Abkommen, was anlasslose Überwachung verbietet.

Und es braucht einen gesetzlichen Schutz für Whistleblower. Wir wollen, dass Edward Snowden Schutz und Asyl in Deutschland gewährt wird.

Wir müssen dafür sorgen, dass die Parlamente Kontrolle ausüben, über das, was da passiert.

Wir müssen unseren Volksvertretern klarmachen, dass es ihre Pflicht ist, sich für uns einzusetzen, und ja, auch einzelne Abgeordnete können es schaffen, Dinge zu verändern. So wie die beiden Piraten aus Schweden vor zwei Jahren im Europaparlament maßgeblich mit dafür gesorgt haben, ACTA zu verhindern.

Die PIRATEN die im Sommer ins EU Parlament einziehen, werden sich in Brüssel dafür einsetzen, dass wir bessere europaweite Standards für den Schutz Eurer Privatsphäre bekommen.

Und bis dahin: Teilt eurer Wissen! Teilt eure Empörung, auf dass sie weiter gehört wird! Teilt Eure Hoffnung und zeigt allen, dass es nicht zu spät ist, unsere Welt zu einer Welt für die Menschen zu machen. Lasst uns dafür sorgen, dass wir den Anfang machen. Wenn Deutschland und Europa sich ändern, ändert sich auch der Rest der Welt!

Stop-watching-US!!!

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Kompass Links 13. April 2014

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#StopWatchingUs – großes Bündnis gegen Überwachung

Video: So wars bei der #StopWatchingUs2014-Demo in Köln.

Das Bündnis #StopWatchingUs Köln rief für Samstag, den 12.04.2014 zu einer Großdemonstration in Köln auf, um gegen die anlasslose Überwachung der Bevölkerung zu protestieren. Aus der Einladung: „Wir fordern unsere Volksvertreter auf, jegliche Massenüberwachung abzulehnen und ihre Unvereinbarkeit mit den Grundprinzipien eines freiheitlich orientierten Rechtsstaates anzuerkennen. Zudem verlangen wir Asyl für den Whistleblower Edward Snowden.”

Als Gäste sprachen unter anderem Malte Spitz (Bündnis 90/Die Grünen), Thomas Wüppesahl (Kritische Polizisten), Andrej Hunko (Die Linke), Fotios Amanatides (Piratenpartei) und Jimmy Schulz (FDP). Dazu gab es Slam Poetry von Mario el Toro und Daria. Musik machten Fantareis, Selassikei, Alessa, die Pappnasen RotSchwarz und DiaLecta.

Die nächsten Termine:

  • 17. Mai – große #StopWatchingUs Demonstration in Hamburg
  • 26. Juli – bundesweite Aktionen und Demos
  • irgendwann im September – „Freiheit statt Angst“ in Berlin

http://cologne.stopwatchingus.info/

Bilder von der Demo #stopwatchingus Köln (Fotos CC Zero stm)

Bilder von der Demo #stopwatchingus Köln (Fotos CC Zero stm)

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BigBrotherAwards 2014

BigBrotherAwards2014

BigBrotherAwards2014 – “Diese Seite ist verschlüsselt” – hoffentlich mit dem reparierten SSL ohne den 64k-”Heartbreak”-Passwort-Export.

Die BigBrotherAwards 2014 sind verliehen, und das sind die “Preisträger”:

  • Kategorie Politik: Bundeskanzleramt
  • Kategorie Verkehr: MeinFernbus GmbH
  • Kategorie Technik: an alle Spione im Auto
  • Kategorie Wirtschaft: CSC Comuter Sciences Corporation
  • Kategorie Arbeitswelt: RWE Vertrieb AG
  • Kategorie Verbraucherschutz: LG Electronics
  • Positivpreis, neu in 2014: Edward Snowden

Seit dem Jahr 2000 werden in Deutschland die BigBrotherAwards an Firmen, Organisationen und Personen verliehen, die in die Privatsphäre von Menschen beeinträchtigen oder persönliche Daten Dritten zugänglich machen. Die BigBrotherAwards sind ein internationales Projekt: In bisher 19 Ländern wurden fragwürdige Praktiken mit diesen Preisen ausgezeichnet.

 Foto: Matthias Hornung, freigegeben unter Creative-Commons-Lizenz CC-BY (Namensnennung)

Big-Brother-Preisskulptur 2014. Foto: Matthias Hornung, CC-BY

Der Name ist George Orwells negativer Utopie “1984″ entnommen, in der der Autor bereits Ende der vierziger Jahre seine Vision einer totalitären Überwachungsgesellschaft entwarf. Die Preisskulptur, eine von einer Glasscheibe durchtrennte und mit Bleiband gefesselte Figur, wurde von Peter Sommer entworfen. Sie zeigt eine Passage aus Aldous Huxleys “Schöne Neue Welt”.

https://www.bigbrotherawards.de/2014

(mit Text von der Veranstalterwebseite)

 

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Remember, remember: Samstag 14 Uhr Demo Köln, Heumarkt

STOPWATCHINGUSDas ist die Erinnerung. Hier ist unser alter Beitrag vom Dienstag mit mehr Infos zur Großdemonstration gegen Massenüberwachung in Köln StopWatchingUs. Kommt zahlreich und alle! Samstag 14 Uhr, Köln, Heumarkt.

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Ausgedruckt: Flaschenpost Nr. 3 mit Doppelkopf

flaschenpost_3_2014

eine kritische Review 
über die PDF-Preview

Die Leute von der Flaschenpost, dem offiziellen Online-Nachrichtenmagazin der PIRATEN, sammeln nun Bestellungen für ihre dritte gedruckte Ausgabe im Zeichen des Europa-Wahlkampfes.

Die Beiträge stammen überwiegend von Mitgliedern der Flaschenpost-Redaktion, covern außerparteiliches wie NSA, Drei-Prozent-Hürde, Totalüberwachung und neuartige “Social Books”.

Innerparteiliche Selbstbetrachtung ist Thema von “Debatte – Quo Vadis”: einmal zu politischen Inhalten und zum anderen zur – im Zuge des sogenannten Richtungs-/Methodenstreites – neuerdings in den Vordergrund gestellten “sozialliberalen” Ausrichtung.

Viel wird vom Bundesparteitag aus Bremen Dezember 2013 samt ausführlichen Vorstände-Portraits nachberichtet, jedenfalls in der mir vorliegenden Preview aus dem PShop. Nach dem Rücktritt von drei Bundesvorstandsmitgliedern ist das dann eher wenig aktuell. Ich hoffe, dass es in der Druckausgabe anders daherkommt.

Doppelkopf statt Themen

Die obere Reihe ist geschlossen zurückgetreten, der Rest nimmt das Staunen der Basis seltsam-entrückt zur Kenntnis

Seite 45 in der Flaschenpost-Preview über den vorletzten Bundesparteitag 2013..2 in Bremen: Die obere Reihe ist geschlossen zurückgetreten, der Rest nimmt das Staunen der Basis seltsam-entrückt zur Kenntnis

Dafür prangt auf Seite 45 rechts unten ein zweites Mal im Heft nach dem Auftritt im Editorial, der Kopf von Gefion Thürmer, in Bremen erfolgreiche Überraschungskandidatin zur stellvertretenden Generalsekretärin und eine der vier oder fünf (so genau weiß man das nicht) verbliebenen Vorstände im “kommissarischen Bundesvorstand der Piratenpartei Deutschland”.

Titelthema im Heft ist jedoch der “Traum von Europa”. Ein schwärmerischer Beitrag von “Hauke” mit Sätzen wie:

Über Open Data kann die europäische Führung seinen Bürgern ermöglichen, ihre Arbeit beliebig detailliert nachzuvollziehen. Diese Nachvollziehbarkeit ist nur durch große Transparenz zu erreichen, wie sie jeder Staat seinen Bürgern schuldet. Eine größere demokratische Verbindung braucht größere Transparenz. Um jedem EU-Bürger die Teilnahme an diesem Prozess zu ermöglichen, müssen Netzausbau und Bildung vorangetrieben werden. Der Schutz der Netzneutralität garantiert den Zugang für jeden.

Weiter gehts, Europa ist groß. Wir staunen über zwei Doppelseiten mit Karten, sie zeigen die Piratenparteien in Europa und respaktive der ganzen Welt. Uii, was sind wir gewachsen. Weitere vier Seiten stellen die 12 Europakandidaten vor, die aussichtsreichen ersten drei, namentlich Julia Reda (ab 0,5%), Fotios Amanatides (1,5%) und Anke Domscheit-Berg (2,5%), recht ausführlich je einer halben Seite Text.

Aber auch da ist der Traum nicht mehr so piratig: Rund um die PPEU-Gründung Ende März, im Heft-Preview noch in der Zukunft liegend, gab es unschöne Vorgänge, was die Entscheidung für ein Delegiertensystem statt einer direkten Mitgliedschaft von Basispiraten in der PPEU, das Kaltstellen langjährig sehr aktiver Mitglieder auf EU-Ebene sowie die Rolle der Spitzenkandidatin Julia Reda bei dem ganzen angeht. Dazu hätte ich gerne in einem sich selbst Nachrichtenmagazin titulierenden Blatt etwas mehr Hintergrund als eine stupide Landkarte und Fakten-Blabla. Wir blättern um.

Zwei Seiten präsentieren das erfolgreiche, vielfach aufgegriffene Mitmachtool für Bürger “Open Antrag”, das zwei Piraten einfach so piratig mandatiert entwickelt und der Partei geschenkt haben.

Piraten-Starschnitt

Zwischen_Angst_und_MUT_PPEU_Poster_02_by_Piratenpartei_Deutschland_CC-BY

Kifferträume werden wahr …

Ein kleiner Gimmik: In der Heftmitte gibts alle drei offiziell auserkorenen Europa-PIRATEN-Wahlplakate, im Bravo-Style zum Heraustrennen und Liebhaben.

Jedenfalls kommen die Plakate so an die Basis. Denn nach dem großen Streit ums Plakatdesign und seine dürftige, eher ungeeignete Konzeption klinkten sich zahlreiche Landesverbände aus der Sammelbestellung aus, orderten exakt null Stück. Auch dazu – keine Nachricht im wannabe-Nachrichtenmagazin-Vorab-PDF.

 

48 Seiten umfasst das Heft. Print-Flaschenpost Nr. 3 kann über den PShop vorbestellt werden. Gedruckt wird allerdings erst, wenn eine Mindestmenge von 5000 Stück zusammenkommt. Im Shop ist ein Preview-PDF verlinkt.

Einzelexemplare kosten 1 Euro zuzüglich 5 Euro PShop-Versand, also mit 6 Euro pro Copy schonmal im Preis auf Nachrichtenmagazin-Niveau. Ab einem Kauf von 200 Stück wird es günstiger mit 85 Cent je Ausgabe und die Versandkosten schlagen nicht so stark durch wie beim eher sinnfreien Einzelkauf. Das Heft soll in größeren Mengen über die Gliederungen vertrieben werden.

Bestellseite: http://shop.piratenpartei.de/index.php?dispatch=products.view&product_id=18

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