Griechenland: Mindesteinkommen mit Bedingungen

In Griechenland wird es ab 2015 ein kleines Mindesteinkommen geben. Das berichtete unter anderem die TAZ.

Alleinstehende, die nicht mehr als 5023 Euro Jahreseinkommen haben, sollen künftig monatlich 200 Euro vom Staat erhalten. Für eine vierköpfige Familie, die maximal 10 547 Euro jährlich hat, sind 400 Euro vorgesehen.

Das Mindesteinkommen wird es zunächst ab Januar 2015 in Regionen mit besonders hoher Arbeitslosigkeit geben, später dann im ganzen Land.

Demgegenüber stehen die sehr hohen Lebenshaltungskosten in Griechenland – im Vergleich zu den Einkünften der Bevölkerung. Griechenland liegt beim allgemeinen Verbraucherpreisindex weltweit an 23. Stelle, schreibt die EU-Behörde EURES.

Anders als in Deutschland gibt es für Langzeitarbeitslose in Griechenland kein Arbeitslosengeld II aka “Hartz IV”. Das Arbeitslosengeld von monatlich 360 Euro für Einzelpersonen bis knapp 600 Euro für eine sechsköpfige Familie läuft nach einem Jahr aus. Damit verbunden ist dann auch der Wegfall der staatlichen Krankenversicherung.

 

 

Über Stefan Müller

Pirat und Zeitungsmacher.
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Ein Kommentar zu Griechenland: Mindesteinkommen mit Bedingungen

  1. Sowas muss endlich mal EU Weit umgesetzt werden, eine Europäische Mindestsicherung sozusagen um existenzielle Armut Europaweit zu unterbinden.

    Kann die EZB ja dann durch Geld Drucken finanzieren !

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