Freie Webseiten-Software WordPress powert jede vierte Website

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Matt Mullenweg von WordPress macht Webpublizieren zugänglich und demokratisch Foto: TechCrunch Creative Commons Attribution License

Fast jede vierte Website setzt auf die freie Software WordPress, so Web-Marktforscher W3Techs. Der WordPress-Marktanteil in dieser Software-Kategorie liegt sogar bei gut 60 Prozent. Einstige Platzhirsche wie Joomla oder Drupal halten zusammen nur noch knapp über zehn Prozent Marktanteil.

WordPress startete in 2003 zuerst für Betrieb und Verwaltung eines Weblogs, einer tagebuchartigen Textsammlung eines individuell selbst publizierenden Autors, der seine Gedanken via Web mitteilen möchte. Die Blogsoftware erweiterte im Lauf der Jahre ihre Funktionalitäten.

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WordPress ist nett zu seinen Verwaltern. Sogar Lieblingsfarben fürs Admin-Panel lassen sich per Klick einstellen  Foto: Xue Faith Creative Commons Attribution License

WordPress kann heute nicht nur als das klassische Blog daherkommen, sondern auch als die kleine Firmenhomepage im “Responsive Design” für große und kleine Bildschirme, als einfacher Webshop, Webforum, Web-Umfragetool oder Web-Terminkalender. Das ganze lässt sich sehr anwenderfreundlich per Mausklick und Webbrowser verwalten.

WordPress wird darüber hinaus immer stärker zu einer grundlegenden Webtechnologie, auf der viele andere Tools aufsetzen. Zahlreiche Konferenzen und eine sehr aktive Community inklusive kommerziellem Ökosystem pushen solche Entwicklungen. In den Worten von WordPress-Mastermind Matt Mullenweg:

The mission of WordPress is to democratize publishing, which means access for everyone regardless of language, geography, gender, wealth, ability, religion, creed, or anything else people might be born with. To do that we need our community to be inclusive and welcoming. There is a sublime beauty in our differences, and they’re as important as the principles that bring us together, like the GPL.”

Über Stefan Müller

Pirat und Zeitungsmacher.
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