Fotos und Grafiken

In diesen Text geht es um Fotos und Grafiken für gedruckte Ausgaben. Zu Bildern fürs Web haben wir eine andere Info geschrieben.

tl;dr: Liefert am besten mindestens 2000 Pixel breite Fotos ein.  Am einfachsten geht das per Mail an den entsprechenden Redakteur.

Fotos

Pixel: Zuerst einmal ist eine schön hohe Auflösung wichtig. Das erkennt ihr als Laien am leichtesten an der entsprechend hohen Pixelzahl. Ein Foto in der üblichen Webauflösung mit 400 Pixel Breite ist für den Druck in der Regel nicht geeignet. Für jeden Zentimeter in der Zeitung brauchen wir 100 Pixel, damit das Foto richtig knackig rüberkommt. Übliche Webfotos haben 500, 600, 800 Pixel Breite.  Das reicht dann also höchstens für ein 5 cm breites Bild, und das war’s dann auch.

Möchten wir ein Foto über die vollen 19 cm Breite ziehen, müssen es schon besser 2000 Pixel in der Breite sein. Soll das Foto sogar über eine Doppelseite laufen, sprechen wir von einer Mindestpixel-Zahl von rund 4500 in der Breite,  da der Rand mit bedruckt wird.

Liefert uns also am besten mindestens 2000 Pixel Breite Fotos ein.

Transportweg: Am einfachsten geht das per Mail an den Redakteur des Beitrages. Alternativ Link auf eure Dropbox oder FTP-Server, wo wir die Bilder abholen können.

Fotolizenz: wir benötigen unbedingt eine Angabe zur Fotolizenz, zum Beispiel “CC-BY Franz Fotograf”. Das veröffentlichen wir so neben dem Bild im Heft. Ab und an auch Freigaben der abgebildeten Personen, eben wenn das unter fotorechtlichen Gesichtspunkten einmal nötig ist.

 Welches Dateiformat: am besten das gängige JPEG für Fotos – mit nicht viel weniger als 80 Prozent Kompression. Bei 200 % Vergrößerung sollten keine JPEG-Artefakte zu sehen sein, besonders in den Details und Verläufen.

(Für Diagramme und andere Vekorzeichnungen könnt ihr PNG oder auch TIFF verwenden,  am besten wäre hier jedoch ein vektorbasiertes Format wie etwa PDF, EPS oder ein offenes Format (das wir leicht abändern können) aus eurem Zeichenprogramm wie etwa das von Adobe Illustrator oder Inkscape.)

 

Hinweise für Bildbearbeitungs-Fachleute
ohne Zeitungsdruck-Erfahrung

Kontrast

Der Zeitungs-Druck bringt seine spezifischen Probleme mit sich.  Denn er ist für Schnelligkeit, und nicht für Schönheit optimiert.

Einfach formuliert: in den ganz hellen Bildbereichen gehen feine Details verloren, die Linien brechen weg. In den sehr dunklen Bildbereichen saufen Details ab: d.h. kleine feine Strukturen schmieren zu.  Das alles viel extremer als bei anderen Druckverfahren.

Wenn ihr euch selber mit Bildbearbeitung auskennt, solltet ihr besonders kontrastreich in den Mitteltönen arbeiten. Ansonsten überlasst das einfach uns, und liefert besser keine Bilder ab, die wichtige Inhalte im sehr sehr hellen oder sehr sehr dunklen rüberbringen müssen.

Farbigkeit

Liefert Bilder in leuchtenden Farben. Unsere Druckerei reproduziert die Farben ordentlich.

Grundsätzlich ist es besser, wenn Farben möglichst aus nur zwei Komponenten des Vierfarbdruckes, oder gar CMYK-rein aufgebaut sind.

Vermeidet die “Dreiviertel-Farben”: Wenn zu viele Farben CMY-gemixt daher kommen, wirkt das Bild insgesamt eher unruhig, schmutzig.

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