Terrorpanik: Ausweis für Prepaid-Handykarten

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Mehr Diversity und Internationalität wagen: für ausländische Handy-Karten ist es nicht nötig, den Ausweis vorzuzeigen. Foto: todoleo CC Attribution-ShareAlike License

Soll uns wirklich diese Farce als Antiterrorkampf verkauft werden? 

Die Lügen in dem angeblichen Antiterrorkampf werden immer durchschaubarer.

Terroristen halten sich natürlich an Regeln und zeigen schön den Ausweis vor, wenn sie sich eine Sim-Karte besorgen. Weil sie ja sonst auch so an Regeln halten. Ganz sicherlich ist dies so, genauso wie die Erde eine Scheibe ist.

In Wirklichkeit geht es hier einzig und allein um die Überwachung der Bevölkerung.

Jemand, der wirklich terroristisch aktiv werden will, der holt sich kaum ein Handy auf legalen Weg. Entweder lässt der sich dieses durch Dritte besorgen, denn irgendeinen Dummen findet man immer, der für Geld eine Sim-Karte besorgt oder man nimmt ganz einfach eine aus dem Ausland, wo es keine derartigen Gesetze gibt. Die Roaminggebühren werden Terroristen ganz sicher nicht abschrecken.

Auch geklaute oder gefundene Handys könnten genutzt werden.

Es gibt genügend Wege, dieses Gesetz sogar völlig legal zu umgehen. Also ist dies völlig unsinnig und wie die meisten Antiterrorgesetze undurchdacht und für den Verbraucher teurer, denn die Kosten für die Ausweiskontrolle werden ganz sicherlich ebenso wie bei der Vorratsdatenspeicherung an den Kunden weitergegeben.

So dürfen wir auch noch für diesen Schwachsinn zahlen, den die Überwachungsparteien ausgebrütet haben.

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